
Eine Mutter kam mit ihren Kindern, einer 4jährigen Tochter und einem Sieben-jährigen Sohn in die Praxis meines Partners, des ganzheitlichen Therapeuten Gerhard Schneider.
Nach der manuellen Deblockierung von Schambein, Becken, Bauch und Wirbelsäule war der Bursche einige Tage trocken. Danach fing alles von vorne an, wurde sogar noch stärker. Über den kinesiologischen Muskeltest zeigte sich, dass der Sohn unter anderem ein Thema des Vaters aufzeigte. Also vereinbarte sein Vater einen Termin bei mir. Prompt verringerte sich das Bettnässen . Leider konnte der Vater den vereinbarten Termin nicht einhalten. Er machte auch nicht wie vereinbart innerhalb der nächsten Tag einen neuen Termin und siehe da sein Sohn fing wieder an häufiger in sein Bett zu machen.
Nach der Sitzung des Vaters wurde das Bettnässen besser. Außerdem berichtete der Vater, dass sich das gesamte Familienklima verbesserte. Vorher schien sich die ganze Familie aufzulösen. Jeder ging nur noch eigene Wege, alle waren aggressiv oder zumindest gleichgültig dem andern gegenüber. Das muss der Bub sehr gespürt haben, da er ein ganz “Fühliger”, wie man in ganzheitlichen Kreisen für feinfühlig sagt, ist.
Der Termin mit dem betroffenen Sohn einige Tage später brachte einen weiteren Aspekt zum Vorschein, nämlich dass er “allergisch” auf seine kleine Schwester reagiert, da diese die Mutter vollkommen vereinnahmte.
Die Abmachung mit der Mutter, sich mehr um den Sohn zu kümmern, gewisse Zeiten ihm alleine zu widmen, trug weitere Früchte.
2 Wochen blieb das Bett trocken bis dann kurz vor Weihnachten wieder das “Haferl” überging. Die Lehrerin des Kleinen berichtete auch, dass er kaum zu beruhigen sei.
Eine kurze Sitzung mit dem inzwischen wesentlich ausgeglicheneren Buben zeigte, dass er vor Freude fast platzte, in dieser speziellen Zeit die Vorfreude auf Weihnachten und über eine Schulaufführung. Er wußte gar nicht wohin mit all seiner Freude. Er konnte sie nicht anders kanalisieren als durch herumwetzten und den restlichen Überdruck in der Nacht abzulassen. So brachte ich ihm bei, einen Teil seiner Freude in seinem Herzen zu behalten. Das funktionierte prima, denn er selbst und alle um ihn herum konnten auf einmal mit seiner Freude umgehen.
Körperliche Behandlungen waren keine weiteren notwendig.
Jetzt ist er trocken, kann mit sich und seiner Umgebung bestens umgehen und die Familie scheint wieder zusammen zu wachsen. Jetzt hat sogar die Mutter, die vorher ganzheitlichen Methoden, besonders emotionalen äußerst ablehnend gegenüber stand.
Sie hat eine 100-Grad Wandlung gemacht. Erst die vielen sinnlosen Behandlungen die vielen Medikamente, die ihren Sohn zu zerstören drohten, hat sie bereit gemacht, sich mit uns einzulassen. Der Erfolg auf breiter Ebene hat dann ihre Tore weit geöffnet.